Die G 8 macht ihre Arbeitsplätze sicherer

In den letzten Tagen der Sommerferien sind etliche Kolleginnen und Kollegen der Beruflichen Schule Recycling- und Umwelttechnik in die Rolle von Schülern geschlüpft. Ziel der Fortbildung: Erste Hilfe und der Umgang mit dem „Defi“.

Es gab eine schulinterne Fortbildung für bessere Sofortmaßnahmen, wenn es darum geht, bei Unfällen auf dem Schulgelände die richtigen Handgriffe zu beherrschen, bis der Unfallwagen mit den „Profis" eingetroffen ist. Das Besondere in diesem Jahr war eine zusätzliche Lerneinheit, die auf dem „Stundenplan" stand: Die G 8 hatte zuvor zwei Defibrillatoren angeschafft, im Jargon der Rettungssanitäter eher liebevoll auch „Defis" genannt.

 

Der Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Defibrillation) beenden. Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Notfallaufnahmen, an vielen anderen Orten im Krankenhaus sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes und vielen Arztpraxen bereitgehalten - seit den 1990er-Jahren zunehmend ebenfalls in vielen öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und an anderen Orten. Auch „Laien" sollen mit dem Defi umgehen können.

 

Mit einem zwinkernden Auge begründet der Schulleiter der G 8, Andreas Beyerle, die Anschaffung auch mit dem Altersdurchschnitt seines Kollegiums. Doch seriöse Recherchen zum Gerät zeigen, dass durchaus ebenfalls jüngere Menschen von einem Herzinfarkt getroffen werden können; auch dann kann der Defi Leben retten.

 

Die Geräte sind so beschaffen, dass sie ohne größere Einweisungen zum Einsatz kommen können. „Doch das praktische Üben setzt die Hemmschwelle herunter, etwas falsch machen zu können", erklärt Lars Lorenzen, der Trainer und Betreiber des Hamburger Notfalltrainings.

 

Die Schulung in der Ersten Hilfe gehört schon lange zur Standardfortbildung des Kollegiums an der G 8. „So haben wir niemanden im Hause, dessen Kenntnisstand in diesem Zusammenhang älter als drei Jahre ist", sagt der G 8-Schulleiter - und hofft, dass die Defis nie auf dem Areal der Gewerbeschule 8 zum Einsatz kommen ...

 


MSz (HIBB)

 

 

Notfalltraining Letztes Update: 26.03.2009

Mullbinden und Wärmedecken statt Mathe und Deutsch

Etwas anderer Unterricht: Die sechs 6. Klassen am Emil-von-Behring-Gymnasium tauschen einen Vormittag lang ihre Lehrer gegen einen Notfalltrainer aus und besprechen den Ernstfall.

„Wie setzt man einen Notfall ab?“ Mit dieser Frage startet Sanitäter Lars-Peter Lorenzen sein Notfalltrainin, heute in der 6f. Um ihn herum sitzen 22 gespannte 12-jährige; einige davon reißen sofort die Arme hoch. „Da muss man sich an die 5 Ws halten“, weiß Maurice Cygon, Mitglied bei der Jugend-Feuerwehr. „Wo?; Was?; Wieviele Verletzte? Welche Verletzungen“, erläutert er. Und man müsse warten, ob noch Rückfragen kämen.

Einen Vormittag lang, statt Mathe, deutsch und Englisch, lernen die Sechstklässler, was man bei Notfällen tun kann. Sie begreifen schnell, dass es auf jeden ankommt – und dass auch sie schon einen Menge Hilfe anbieten können. Über Handy und Notrufsäule kann jeder kostenlos unter 112 anrufen. „Unterlassene Hilfeleistung ist sogar strafbar“, weiß Jan-Niklas. Dass es auch strafbar und enorm kostspielig ist, sich einen Scherz mit einem Notruf zu erlauben, wissen nicht alle. „Ein Helikopter kostet 100 Euro pro Minute“, begründet der Trainingsleiter. Außerdem könnte ein fälschlich losgeschickter Krankenwagen ja im Ernstfall nicht helfen. Die Kinder lernen auch, dass es für besonders schwere Menschen einen speziellen Krankenwagen gibt – ebenso einen für den Abtransport einer größeren Gruppe Verletzter. Ein paar Legenden werden auch gleich mit ausgeräumt: zum Beispiel die, dass man bei der Herz-Rhythmus-Massage einem Verletzten Rippen brechen und ins Herz stechen könnte. Oder dass bei der Notfalldecke die goldnene Seite kühlt. „Sie wärmt immer von beiden Seiten“, erfährt Marie, die sich einwickeln lässt und gleich schwitzt.

„Wenn man zu einem Verunglückten kommt, muss man die Regel BAK befolgen“, lässt sich wieder Maurice hören. „Bewusstsein, Atmung und Kreislauf müssen überprüft werden“, nickt Jan-Peter. Damit der Vormittag dynamisch und spannend bleibt, flicht der Mann vom Hamburger Notfalltraining Spielfrequenzen ein.

Es müssen ja auch nicht gleich Katastrophen wie Großbrände oder schwere Autounfälle sein, in die die Kinder geraten. Kleine Unfälle im Alltag passieren oft. Malina berichtet von einem Nachbarjungen, der eine Ameise anzünden wollte und sich dabei selbst verletzte. Da wäre es gut gewesen, wenn ich genau gewusst hätte, was zu tun ist“, sagt das blonde Mädchen. Timo erzählt von einer Bekannten, die in eine Glasscheibe gefallen war. Und dann fallen anderen die vielen kleinen Notfälle im Schulalltag, besonders in den Pausen, ein: Schnitt- und Schürfwunden, Beulen, Gehirnerschütterungen, Verstauchungen und sogar Knochenbrüche, Ohnmachtsanfälle…

Am Ende des Vormittags fühlen sich alle zufrieden. Sie haben dass sichere Gefühl, dass sie jetzt im Notfall Erste Hilfe leisten könnten – und dass sie Klassenkameraden haben, die dasselbe für sie tun könnten. „Jetzt müssen wir nicht erst hektisch nach einem Lehrer rufen, sondern können die ersten Schritte selber tun“, freut sich Natalie. „Und auch zu Hause könnten wir jetzt effektiver helfen, wenn da was passiert“, ergänzt Lena. Der etwas andere Unterricht hat sich also gelohnt. Lars-Peter Lorenzen freut´s – und er hofft, dass auch andere Schulen dem Beispiel der Orientierungsstufenleiterin Brigitta Carstensen folgen und flächendeckend Kurse unter www.hhnt.de buchen.







 

Bl

 

Erschienen beim Emil von Behring Gymnasium Grosshansdorf http://evb-grosshansdorf.de/

„Fahr´ zur Hölle!“: Hamburg Dungeon 26.09.2008

Die Kandidaten Die Kandidaten

 

„Fahr´ zur Hölle!“: Hamburg Dungeon sucht
den Meister des Galgens – sieben
Kandidaten und kein Ende in Sicht
Heute ist es endlich so weit: Der Sieger des wohl
ungewöhnlichsten Wettstreits wird gesucht. Das
Hamburg Dungeon will aus acht furchtlosen
Kandidaten den Meister des Galgens küren, aber
sieben sind noch im Rennen. Nach über drei
Stunden und mittlerweile 100 Fahrten im
Freifallturm-Dauertest hat sich noch niemand den
Titel erkämpft. So unerschrocken ist nicht einmal
der Henker selbst.


Jeder Besucher, der sich hinter die dunklen Mauern des
Hamburg Dungeon wagt, muss sich wohl oder übel dem
schwarzen Henker stellen. Dieser erwartet seine Opfer
im Showbereich Extremis – Sturz in die Hölle. Mit einem
Freifallturm stürzen die Mutigen acht Meter in die Tiefe,
die Fahrattraktion sorgt für noch mehr Action und
Adrenalin. Für die gegruselten Besucher ist diese
Höllenfahrt ein einmaliges Erlebnis. Für die mutigen
Kandidaten des Tages ist es das garantiert nicht mehr.
„Extrem-Extremis“ ist heute das Motto und dem Aufruf
zum Freifallturm-Dauertest sind acht Freiwillige gefolgt.
Allesamt sind sie erprobte Achterbahnfahrer, bei denen
ein Looping nur noch ein müdes Lächeln hervorruft.
Sechs Männer und zwei Frauen die bereit sind, an ihre
Grenzen zu gehen, hatten sich in den Hallen des
schwarzen Henkers eingefunden. Um 11.30 Uhr
nahmen die Probanden ihre ungewöhnlichen Plätze ein
und niemand wusste, wie lange sie es dort aushalten
würden. Die Stimmung war entspannt und alle zeigten
sich siegessicher. „Wir werden es den Männern schon
zeigen. Die tun doch nur so hart, in Wirklichkeit haben
wir Frauen die Nase vorn“ stichelte Angela, eine der
Kandidaten.


Schon nach zwei Fahrten zeigte sich, dass „Extremis -
Sturz in die Hölle“ seinem Namen alle Ehre macht. Nach
der regelmäßigen Kontrolle des Blutdrucks durch Lars-
Peter Lorenzen vom Hamburger Notfalltraining war das
Abenteuer für den ersten Kandidaten schnell vorbei.
„Wir wollen hier heute Spaß haben und niemanden
ernsthaft gefährden, dazu muss man die Grenzen des
menschlichen Körpers kennen und nach ihnen handeln“,
lautete die Diagnose von Lorenzen. Doch die anderen
sieben Kandidaten sind hartnäckig und niemand möchte
aufgeben. „Sie fallen und fallen, aber niemand fällt um“,
sagt Ulla Möll, Managerin vom Hamburg Dungeon. „Wir
hätten uns niemals träumen lassen, dass es Kandidaten
gibt, die so lange durchhalten.“


Bis jetzt sind die sieben Furchtlosen insgesamt 100-mal
in die Tiefe gestürzt, ein Sieger ist nicht abzusehen.
Auch die ärtzlichen Kontrollen können dem Test kein
jähes Ende bereiten, die Pulswerte der Propanden sind
alle in Ordnung. „Das scheint ein erbitterter Kampf zu
werden. Nur eins steht fest: Um 19:30 Uhr schließen
wir. Bis dahin muss der Henker den Meister des
Galgens gefunden haben“, schmunzelt Möll.
Das Hamburg Dungeon ist eine Reise in die
Vergangenheit. Sie startet mit einer Fahrt in einem
wackeligen Fahrstuhl, gefolgt vom großen Brand im
Jahre 1842 sowie den Schrecken der Inquisition.
Weitere Geschichtsstationen sind die Folter während
der französischen Besatzungszeit, die Sturmflut von
1717 und seit Ostern 2008 bringt der neue Showbereich
mit einem acht Meter hohen Freifallturm die dunkle
Epoche des Dreißigjährigen Kriegs in den Gruselkerker.
Die Hamburger Geschichte zum Anfassen gibt es
täglich von 11 bis 18 Uhr (letzter Einlass) im Hamburg
Dungeon in der Speicherstadt, Kehrwieder 2, 20457
Hamburg. Weitere Informationen gibt es telefonisch
unter 01805 66690140 (0,14€/min. aus dem dt.
Festnetz) angeben oder im Internet unter
www.hamburgdungeon.com.

UCT ist für den Ernstfall gerüstet                               09/2008

(Hamburg) UCT United Chemical Transport GmbH hat sich einen Defibrillator ins Haus geholt.
Die Anschaffung hat zusammen mit der Mitarbeiterschulung rund 2400€ gekostet. Das AED-Gerät (automatischer Externer Defibrillator) kann durch Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden und somit Leben retten.

Die Firma UCT United Chemical Transport (UCT) im alten Gaswerk in Hamburg Bahrenfeld, Gasstr.4, hat sich für die Anschaffung eines solchen Gerätes in Handtaschengröße entschieden. Der Qualitätsmanager B. Schlarmann erklärte, dass Sicherheit bei UCT höchste Priorität hat: für Büromitarbeiter gleichermaßen wie für Crewmitglieder an Bord der UCT Chemikalientanker. Daher war es für UCT nur konsequent, ein AED-Gerät für das Hamburger Büro anzuschaffen.“Wenn das Gerät nur einmal zu Einsatz kommt, hat es sich schon bezahlt gemacht!“, so Schlarmann weiter.

Das Hamburger Notfalltraining, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Lorenzen,
erklärte nach der Übergabe im Rahmen einer Einweisungsschulung die Anwendung des Defibrillators. „Diese ist kinderleicht und praktisch von jedem durchführbar.“, so Lorenzen. Nach dem Öffnen des Gerätes schaltet sich dieses selbstständig ein und erklärt durch Sprachausgabe Schritt für Schritt was als nächstes zu tun ist. Nur wenn ein so genanntes Kammerflimmern erkannt wird, gibt das Gerät einen Stromstoß frei. „Ohne die Kenntnisse in der Herz-Lungen-Wiederbelebung, ist ein solches Gerät jedoch nur bedingt sinnvoll.“, gab Herr Lorenzen zu bedenken. Daher wird empfohlen, diese Kenntnisse regelmäßig - am besten jährlich- aufzufrischen.

Seminar für Hamburger Lehrer 11/2007

http://www.arge-hamburger-schullandheime.de/aktuelles.php

Not- und Unfallmanagement auf Klassenreisen: Vorbeugen, Sichern, 1. Hilfe Fortbildungswochenende im Schullandheim Erlenried Begrüßung der Teilnehmer durch Frau Marquis Gut besucht war auch das dritte Fortbildungswochenende im neuen Schuljahr, das vom 3. bis 4. November im Schullandheim Erlenried zum Thema: 'Not- und Unfallmanagement' stattgefunden hat. Das Besondere an dieser Veranstaltung waren nicht nur die Tatsache, dass die Landesunfallkasse (LUK) sämtliche Kosten der Veranstaltung getragen hat, son- dern auch die Beteiligung der Schularztstelle und des Rettungsunternehmens Hamburger Notfalltraining aus Ellerau. Herbststimmung im Schullandheim Erlenried Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin, Frau Marquis, erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst eine Vielzahl von Tipps für das Not- fallmanagement auf Klassenreisen. Was ist in der Planung zu bedenken, welchen Maßnahmen müssen die Eltern zustimmen, welche Mittel darf ich begrenzt oder aber auf gar keinen Fall einsetzen? Aus der Erörterung dieser und anderer Fragen ergab sich ein Fragebogen für Eltern, der unter "download" auf dieser Homepage herunter geladen werden kann. Überprüfung des 1.-Hilfe-Koffers durch Teilnehmerinnen Am Nachmittag ging es sodann um die Lösung von Fallbeispielen zu typischen Situa- tionen auf Klassenreisen, wie z.B. das Baden, das Radfahren, die Aufsichtspflicht und die Nachtruhe, beliebte Knackpunkte und - für viele Kolleginnen und Kollegen - noch immer mit Ängsten und Unsicherheiten besetzt. Lösung von Fallbeispielen im kleinen Kreis Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Maßnahmen der 1. Hilfe, Maßnahmen am Unfall- ort und korrektem Verhalten in Notfallsituationen. Hier waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert. Das Unternehmen Hamburger Notfalltraining hatte zu diesem Zweck extra zwei junge Ersthelfer mitgebracht, die für die angenommenen Unfallsituationen wirklichkeitsnah geschminkt waren. Die beiden Darsteller machten ihre Sache so gut, dass der Beobachter glauben konnte, einen realen Unglücksfall vor sich zu haben. Ein Wort des Dankes zum Schluss an das Ehepaar Gerbershagen, das die Gäste freundlich und umsichtig bewirtete!

Zur Webseite vom Hamburger Notfalltraining

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